Lt. vom 09.05.2018


 

 Die Organisation „ Immanuel’s Haven“ ist aufgelöst worden !

Die Schule wird fortgesetzt mit der neuen Organisation " The Crosspoint Foundation" unter :

 " Crosspoint Academy" !

 

Dass das Ehepaar Strangman Probleme durch die laufende Scheidung hatte, war bekannt; dass Pläne bestanden, das Grundstück zu verkaufen, um Anwaltskosten und Privatschulden zu decken, ebenfalls.

Aus all diesen Gründen hat project:help schon seit längerem nur noch die Schule, „Immanuel’s Haven Private School“ (jetzt: „ Crosspoint Academy“) unterstützt, die seit Ende 2016 unter einem neuen Management steht.

Zusammen mit diesem Management, bestehend aus dem Ehepaar Chris und Kelly Badenhorst (Management und schulische Leitung) und Kathy McGlynn (Buchhalterin) hatten wir Vorkehrungen getroffen, die zu einem größtmöglichen Schutz der Schulkinder führen sollen:

- Es wurde Ende 2016 / Anfang 2017 eine neue „Non Profit Organisation“ – Nummer unter dem Namen
„ The Crosspoint Foundation“ beantragt und genehmigt. 
Dieser Name durfte aber bis zur Auflösung der vorherige NPO nicht verwendet werden.

- Project:Help e.V. hat alle beweglichen Güter, die unter bestimmten Konditionen für „Immanuel’s Haven“ angeschafft worden sind (Klassenzimmer; Stühle; Bänke; Einrichtung des Freiwilligenhauses; Spielplatzgeräte...) vertraglich durch einen Anwalt als unser Eigentum festgelegen lassen bzw. einen vorher diesbezüglich bestehenden Vertrag erweitern lassen auf alle danach angeschafften Dinge. Dieser Vertrag ist von Bubbles Strangman unterzeichnet und dann zur weiteren Nutzung unter denselben Konditionen auf die neue Schule unter " The Crosspoint Foundation" übertragen worden.

- Schon seit Mitte letzten Jahres hat die Suche nach einem neuen Grundstück begonnen – leider bislang ohne Erfolg, trotz intensiver Suche.

Die Zahl der Schüler hat sich von 60 auf 130 vergrößert, seit die neue Schulleitung das Zepter übernommen hat. 
Das neue Schulkonzept, zusammen mit einer intensiven Einbindung der Eltern, ein sehr gutes neues Lehrerteam, ein unermüdlicher Einsatz und ein durchdachtes finanzielles Konzept hat ein ständig wachsendes, positives Ergebnis erbracht – abgesehen von den stark verbesserten schulischen Leistungen , sprechen die Zahlen der eingegangenen Schulgebühren für sich:

altes Management 2016 : 20% gezahlte Schulgebühren
neues Management 2017: 80 % gezahlte Schulgebühren 
ersten 3 Monaten 2018: 93 % gezahlte Schulgebühren

„The Crosspoint Academy“ ist nach wie vor eine private Schule, allerdings eine „low budget school“ (für niedrige Einkommensgruppen). Die Schulkinder kommen hauptsächlich aus den finanziell schwachen Familien der umliegenden Townships, sowie vereinzelnd aus verarmten weißen Familien. 
Gerade die Tatsache, dass diese Eltern aus solch stark benachteiligten Lebensbedingungen alles dafür tun, ihren Kindern eine gute Schulausbildung und somit einen Start in ein erfolgreiches Leben zu ermöglichen, lässt das Management und uns weiter kämpfen für den Erhalt der Schule.

Da es allein im Einzugsbereich der Schule mehrere hundert fehlende Schulplätze gibt, ist die Nachfrage groß - trotz der Schulpflicht in Südafrika fehlt es an Schulplätzen.
Wie schon mitgeteilt, hat project:help e.V. vor zwei Jahren den Zuschlag für zwar gebrauchte, aber fast neuwertige mobile Klassenzimmer erhalten. Im Mai diesen Jahres werden die letzten von neun sog. „ pre fab houses“ (mobile Häuser mit Dach) frei, d.h. zusammen mit den schon vorhandenen 2 mobilen Klassenzimmern könnte „ Crosspoint Academy“ mehr Schüler aufnehmen und auch ihr anderes Ziel vorantreiben, nämlich die Erweiterung von Klasse 7 auf 12. Dieser Schulabschluss ist der höchste Abschluss.

In den letzten Monaten spitzte sich der Scheidungskrieg und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Schule drastisch zu; die Suche nach einem neuen Grundstück oder Sponsoren, die auf das bestehende Grundstück bieten könnten, wurde immer intensiver. 


Der unermüdlichen Arbeit von Chris Badenhorst ( Manager) war es zu verdanken, dass ein Unternehmen gefunden wurde, dass Grundstücke kauft, komplett renoviert und aufbaut, um es dann an einen neuen Eigentümer zu verkaufen mit der Auflage, die darauf befindliche soziale Einrichtung bestehen zu lassen. 
Es gab sogar schon einen Kostenvoranschlag für die nötigen Renovierungsarbeiten für das gesamte Gelände. 
Am 05.03.2018 fand ein Treffen mit dieser Investorengruppe statt, bei dem ich anwesend war – es sollten die weiteren Schritte eines Angebots und der notwendigen Arbeiten besprochen werden.

Leider ist es dazu nicht mehr gekommen, denn während dieses Treffens erfuhren wir durch eine anwesende Immobilienmaklerin, dass das Ehepaar Strangmann das Grundstück verkauft hatte, ohne unser Angebot (von dem sie wussten!) abzuwarten und ohne die Schule in irgendeiner Art und Weise zu informieren – eine für alle unverständliche Handlung, die die Zukunft von 130 Kindern aufs Spiel setzt. 
Ob es der Druck durch ihre Anwälte war, die ihre Rechnungen endlich bezahlt sehen wollten oder anderes – wir wissen es nicht.
Nachfragen ergaben, dass die Schule bis Ende Mai – Juni 2018 noch Zeit hätte, da es solange dauern würde, um den Verkauf und die Überschreibungen abzuwickeln.

 

Am 29.03.2018 erreichte die Schule ein Brief des Anwalts von George Strangman:

Die Schule muss das Gelände bis 30.04.2018 räumen!

- Wenn kein neues Grundstück bis dahin gefunden oder genehmigt worden ist, wird die Schule vorübergehend schließen müssen. 
- Alles, was sich noch auf dem Grundstück befindet, wird abgebaut, abtransportiert und gegebenenfalls zwischengelagert werden müssen. 
- Die Schüler und ihre Eltern werden kommende Woche über diese Entscheidungen informiert werden.
- Bubbles Strangman wird mit ihren Pflegekindern das Gelände verlassen.
- Für die Freiwilligen, die schon einen Vertrag mit der Schule haben, wird nach Ausweichmöglichkeiten gesucht, zum Arbeiten und Wohnen.

Project:help e.V. bereitet einen großen Spendenaufruf vor, um Geld zum Kauf eines Grundstückes aufzubringen. Er wird dann per Mail, Medien und Post publik gemacht werden und wir möchten Euch/Sie alle auffordern, zu helfen, ihn zu verteilen oder zu spenden.

Wir bitten alle, die eine Patenschaft übernommen haben, dass das Geld, was nicht für spätere Schulgebühren zurück gelegt wird, für den oben genannten Grund verwandt werden darf.

Die Schule hat Klassenzimmer, Einrichtung, ein ausgezeichnetes Lehrerteam, ein hervorragendes Management und Schüler mit ihren Eltern, die diese Schule dringend brauchen - das Einzige, das fehlt, ist ein Grundstück, um die Schule weiter laufen lassen zu können.

Bitte helft mit, dass 130 Kinder einen Schulplatz behalten bzw. bekommen können – wir alle wissen, dass ohne eine Schulbildung keine erfolgreiche Zukunft möglich ist. 


Die Kinder sind die Zukunft jedes Landes!!

 


 

                        !!!!!!!!!!!!!!    Was für eine Leistung  !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Da laufen 129 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren  für den Spendenlauf  1561,5  km 

                                    erlaufener Gesamtbetrag :    ca. 9000,00 Euro

Das Ereignis fand am 15.09.2017 und wurde organisiert von der Grundschule Holthausen.

Im Vorfeld wurde ich eingeladen, den Kindern unsere Projekte und Arbeit vorzustellen und es war toll zu sehen, wie genau zugehört wurde.

Die Kinder und Lehrer hatten sich zwei Projekte ausgesucht, die sie gern unterstützen wollten:  „ Mama Amelia“  und  die Schule „ Immanuel’s Haven Private School“.

Bilder an einer Stellwand erinnerten immer wieder an das bevorstehende Event.  

Am 20.10.2017  gab es die Einladung zur Spendenübergabe, bei der mir ein Scheck über 4500,00 Euro überreicht wurde. Diese Summe wird zwischen den beiden Projekten aufgeteilt.  

Im Namen der beiden Projekte geht ein großes „ DANKE SCHÖN“  an alle,
besonders aber an die  Kinder der Grundschule Holthausen für ihren starken Einsatz.    

 


 

 

Schüler des Lingener Georgianums spenden 8023,16 Euro

Tomatenbrot und Muffins, Blechkuchen und Cake pops – dazu wurde in den Elternhäusern der Klasse 6e gewogen und gemischt, gerührt und gebacken – alles aus Solidarität mit „Immanuel´s Haven“ in Südafrika. Foto: Gymnasium Georgianum

Lingen. Schüler des Gymnasiums Georgianum Lingen haben mit verschiedenen Aktionen 8023,16 Euro für den Verein „project:help“ gesammelt, der sich in Südafrika engagiert.

Zwei Wochen lang boten die Schüler Freunden, Verwandten oder Bekannten an, sie bei Erledigung alltäglicher Aufgaben zu unterstützen. Die Unterstützten dankten es mit einer hohen und ermutigenden Spenden für den guten Zweck. Der durch viele Aktionen außerhalb des Unterrichts erarbeitete Betrag kommt – wie in fünf Spendenaktionen zuvor – „project:help“ zu Gute und damit unmittelbar dem südafrikanischen Projekt „Immanuel´s Haven“: einer Schule für benachteiligte Kinder, für die seit 2007 nunmehr mehr als 49.000 Euro gesammelt wurden.

Hohe Transparenz über Verwendung der Gelder

Das Besondere an der Arbeit des „„project:help“ ist die hohe Transparenz über die Verwendung der gespendeten Gelder. Davon überzeugten sich die Schüler während einer Informationsveranstaltung am Georgianum, zu der die Organisatoren der Schule, Maria Egbers, Stefanie Sander und Frank Kösters, auch Barbara Greis vom „project:help“ eingeladen hatten. Sie belegte mit Fotos und Briefen sowie mit einer Video-Konferenz nach Südafrika, dass die Arbeiten der Georgianer hier in Deutschland etwas ganz Konkretes in Südafrika bewegt haben und weiter bewegen werden. So verwundert es nicht, dass die Schüler wieder eine große Bereitschaft zeigten, sich für die südafrikanische Partnerschule zu engagieren. Sie halfen im Café aus, erledigten leichte Montagearbeiten, arbeiteten in einem Blumengeschäft oder im Garten, teilten Zeitungen aus, verkauften Backwaren, bürsteten Katzen oder gestalteten Geburtstagskarten.

Besondere Einzelleistungen

Dabei zeigte sich in diesem Jahr wieder, dass die Gesamtsumme durch besondere Einzelleistungen zustande gekommen ist. So trug der Jahrgang 5 über 3000 Euro zum Gesamtergebnis bei. Die Klasse 6e verkaufte an einem einzigen Tag selbst produzierte Backwaren und steuerte damit 371 Euro bei. Eine Mitschülerin aus dem 6. Jahrgang erbrachte allein 56 Einzelleistungen. In diesem Jahr stach der 6. Jahrgang besonders hervor: 3.343,72 steuerte er zum Gesamtergebnis bei. Das beste Einzelergebnis erzielte Vanessa aus der Klasse 8c mit 452 Euro. Dass in diesem Jahr gespendete Geld soll konkret für Schulmaterialien, für neue Lehrbücher und für die weitere Ausstattung der Schule „Immanuel´s Haven“ eingesetzt werden, erklärte Greis.


 

Barbara Greis zu Gast bei der ems-vechte-welle.

Das ganze Interview und weitere Infos können Sie
hier abrufen.



Lingen. Beim Lingener Verein „Project: help“ ist der Name schon seit vielen Jahren Programm: Der Verein unterstützt in Südafrika in der Region Kapstadt Hilfsprojekte, in denen Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund steht. Vor Ort konnte sich jetzt erstmals eine Reisegruppe aus Lingen über die Projekte aus erster Hand informieren.

Lingen. Nur ausgesuchte Projekte erhalten dabei Hilfsmittel vom „Project: help“. Bedingung: Sie alle müssen Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Drei Projekte profitieren aktuell von den Sach- und Geldspenden des Lingener Vereins. Sie alle befinden sich in und um Somerset West, etwa 30 Kilometer südwestlich von Kapstadt: „Masincedane“ bietet berufsvorbereitende Maßnahmen für Krankenpflege oder Küchenberufe an, bei „Amelia“ kümmert man sich in einer Township um obdachlose Kinder, und bei „Immanuel’s Haven“ kümmert man sich um Pflegekinder mit problematischem Familienhintergrund und hat dort eine Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten eingerichtet.

Aktuell mehr als 100 Mitglieder

Die Initiatoren vom aktuell mehr als 100 Mitglieder zählenden Verein „Project: help“ sind der Lingener Arzt Michael Greis, Barbara Greis sowie die gebürtigen Lingener aber seit vielen Jahren in Südafrika lebenden Manfred und Maria Engelmann – diese betreiben dort eine Reiseagentur und haben erstmals eine spezielle Tour für Personen zusammengestellt, die teilweise bereits seit vielen Jahren den Verein oder einzelne Projekte unterstützen. 14 Personen konnten jetzt nicht nur in kompakter Form die Höhepunkte der Region rund um Kapstadt und den Tafelberg kennenlernen, sondern in ausführlicher Form auch die derzeit aus Lingen unterstützten Projekte.

Reisegruppe aus Lingen

Und das Fazit der Reise? „Es war für die Teilnehmer sehr beeindruckend, die Arbeit einmal direkt vor Ort zu sehen. Und für uns ist natürlich auch gut, dass einige unserer Unterstützer einmal diese Erfahrungen machen konnten.“ So schrieb er über den Besuch der Gruppe bei Immanuel’s Haven: „Zum Abschluss führen uns die Kinder noch ein Tanz-Sportprogramm vor, das unter anderem eine Lingener Volontärin mit ihnen einstudiert hat. Es macht herzzerreißend Spaß , den Kindern zuzusehen, mit wie viel Engagement und Freude sie dankbar daran teilnehmen, und auch den Freiwilligen sieht man ein bisschen den berechtigten Stolz darauf an. Wenn ich eine Lehrerin wäre, würde ich sofort hierbleiben und mitmachen wollen, so schön war die Atmosphäre.“ Auch aus diesem Grund wird im kommenden Jahr vom 3. bis 15. März wieder eine solche Reise angeboten.

Amelia Poswa ist gestorben

Ein wenig überschattet war die aktuelle Reise vom Tod von Amelia Poswa im Alter von 73 Jahren. Mehr als 50 Jahre hat sie im Township Mfuleni zahllose Kinder aufgenommen und sie bei ihrem weiteren Lebensweg unterstützt. „Eine gute Nachricht war, dass anscheinend ihre Tochter Princess zusammen mit ihrem Mann Gift das Kinderheim und die Kindertagesstätte weiterführen werden. Wir werden diese Einrichtung, in der sechs ehrenamtlich tätige Frauen derzeit täglich 80 bis 100 Kinder betreuen, auf jeden Fall weiter unterstützen“, erklärte Frau Greis in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Ebenso wie die Projekte Immanuel’s Haven und Masincedane – dort besuchten alleine in den ersten Monaten knapp 400 Personen einen Hygiene-, Koch- oder Hauswirtschaftskurs. In den vergangenen 25 Jahren waren es allein dort 485 Kurse mit rund 6400 Teilnehmern. Für die Unterstützung all dieser Projekte standen „Project: help“ in den vergangenen Jahren jährlich Spenden im hohen fünfstelligen Bereich zur Verfügung.

 

Schulbildung ist wichtig, um aus der Spirale aus Armut und Gewalt einen Ausweg zu finden. In diesem Bereich ist das von Project:help unterstützte Projekt „Immanuel’s Haven“ tätig. Foto: Project: help

 

Beim Projekt Masincedane werden unter anderem angehende Köche ausgebildet. Foto: Project: help

 

Hilfe für obdachlose Kinder in einer Township leistet das ebenfalls unterstützte Projekt Amelia. Foto: Project: help

 

Barbara Greis ist eine Ansprechpartnerin vom Projekt help. Archivfoto: Roman Starke

 

Ein Artikel von Carsten van Bevern NOZ


 

Georgianer starten in Lingen Spendenaktion für Afrika

 


 

Reisebericht  „ 13-tägige Kapstadt-Erlebnis-Reise“  mit „project:help“ e.V.

                                        von Andrea Huesmann


Aus dem Volunteer Haus / Kapstadt :

"Auch in Südafrika hat die Weihnachtszeit begonnen, in unserem Waisenhausprojekt in der Nähe von Kapstadt kümmern sich unsere Volunteers um die Kinder und versuchen, die Zeit so schön wie möglich zu gestalten.

Leider basiert das ganze Konzept ausschließlich auf Spenden, sodass Ausflüge mit den Kindern oder Weihnachtsgeschenke zur Seltenheit gehören.


Wir würden uns daher freuen, wenn jeder von Euch einen kleinen Betrag spendet und somit die Weihnachtszeit für diese Kids verschönert.

Spenden könnt Ihr auf folgendes Konto:

project:help e.V.
IBAN: DE93 266 5000 111 40000 918
Verwendungszweck: volunteer - house


 

Barbara Greis (vorne) vom „Project:Help“ freut sich über die 10000-Euro-Spende der Gruppe Unisono.
Foto: Jessica Lehbrink

Lingen. 10.000 Euro: Die Lingener Band Unisono ist auch in diesem Jahr fleißig gewesen und hat alle Erlöse aus ihren Auftritten zusammengezählt. Die Spendensumme kommt nun dem Verein „Project:Help“ zugute.

Privatkonzerte, Hochzeiten und viele öffentliche Auftritte: Die seit 2013 als Verein eingetragene Band hat es sich zum Ziel gemacht, ihre Musik rein für den guten Zweck zu spielen: „Alles was wir einnehmen geht eins zu eins an das Hilfsprojekt“, erklärt Schlagzeuger Marek Schnieders.

„Wir sind 15 Jugendliche auf der Bühne, aber insgesamt 25 Mitglieder im Verein“, erzählt Gründer Lukas Lessing. Die zehn Leute im Hintergrund bestünden dabei oft aus Familie und Freunden, welche sich um die Technik kümmerten. Einmal im Jahr habe die Band ein Hauptkonzert so wie im Frühjahr dieses Jahres zu ihrem dreijährigen Jubiläum. „Dieses Konzert im Kulturforum war, mit circa 300 Besuchern, unser bisher größtes “, sagt Schnieders.

Bereits 28000 Euro hat Unisono seit der Gründung 2012 gesammelt. Seit ein paar Jahren hat die Band entschieden, sich auf das „Project:Help“ zu konzentrieren.

„Project:Help“ unterstütze mehrere Projekte in Afrika mit dem Grundsatz Hilfe zu Selbsthilfe, erklärt Barbara Greis, Mitbegründerin von „Project:Help“. „Unser Ziel ist es, die Organisationen soweit zu bringen, dass sie auf eigenen Füßen stehen können“, so Greis. Dabei handle der Verein nicht im üblichen wohltätigen Sinne. Vielmehr fungiere „Project:Help“ als Wegbereiter: „Wir wollen die Bedürftigen voranbringen – eine Schule und eine Ausbildung geben“, erläutert Greis.

Um sich immer wieder ein Bild von der aktuellen Lage zu machen, fliegen die Mitarbeiter meist zwei Mal im Jahr auf eigene Kosten nach Afrika. Greis selbst ist gerade wieder zurück aus Kapstadt: „Mittlerweile haben wir für jedes Projekt gute Kontaktpartner, mit denen wir uns sehr intensiv absprechen. Schließlich wollen wir kein Geld verpulvern“, betont sie. Die Spenden fließen dabei zu 100 Prozent in die Projekte.

So auch die 10000-Euro-Spende von Unisono, die Greis dankbar entgegennimmt. Fürs Erste habe die Band erst einmal Winterpause. „Das nächste größere Konzert haben wir am 6. Mai im Theater an der Wilhelmshöhe für die Freiwillige Feuerwehr“, so Sängerin Anna Lessing. „Bei Interesse kann man uns aber auch für alle möglichen Privatveranstaltungen buchen.“

 


 

Der Verkauf kleiner Köstlichkeiten, die in den Elternhäusern der Klasse 5e hergestellt wurden,
trug zur Spendensumme von insgesamt 13790 Euro bei.

Lingen. Das Gymnasium Georgianum hat in diesem Jahr 13790 Euro gesammelt, die dem Lingener Verein „project: help“ zur Verfügung gestellt werden. Der Verein hilft Menschen in Südafrika.

Die Schule ist sehr stolz auf dieses Ergebnis, wie sie in einer Presseerklärung deutlich macht. Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 11 boten Freunden, Verwandten oder Bekannten im Rahmen der Sammelaktion zwei Wochen lang Unterstützung zur Lösung alltäglicher Aufgaben an. Und die so Unterstützten dankten es den Schülern mit einer einmaligen Spendenbereitschaft für einen guten Zweck. Denn das gesamte Geld kommt – wie in den vier Spendenaktionen seit 2007 zuvor – dem Lingener Verein „project: help“ zugute, der Projekte in Südafrika seit Jahren begleitet und unterstützt.

Das Besondere dabei ist die hohe Transparenz über die Verwendung und den Einsatz der gespendeten Gelder vor Ort. Davon konnten sich die Schüler Ende Mai in einer Informationsveranstaltung am Georgianum überzeugen, zu der die Organisatoren der Schule, Maria Egbers, Stefanie Merscher und Frank Kösters, auch Barbara Siehoff-Greis von „project: help“ eingeladen hatten. Sie bewiesen mit Fotos, Briefen und mit einer Video-Konferenz nach Kapstadt, dass die Arbeit der Georgianer hier in Deutschland etwas ganz Konkretes dort in Südafrika bewegt hat und weiter bewegen wird. Das wurde an der langjährigen Unterstützung für „Immanuel’s Haven“, einer staatlich anerkannten Privatschule für benachteiligte Kinder, deutlich gemacht. So verwundert es nicht, dass die Bereitschaft der Schüler wieder groß war, sich sozial zu engagieren. Sie halfen zum Beispiel, Dachziegel zu stapeln, auf Baustellen zu arbeiten sowie Muffins zu backen und zu verkaufen. Sie haben Wände gestrichen, im Garten geholfen oder mit der Oma einen Nachmittag verbracht.

Dabei zeigte sich in diesem Jahr – wie in den letzten Jahren auch – wieder, dass die stolze Gesamtsumme durch besondere Einzelleistungen zustande gekommen ist. So trug der Jahrgang 5 mit über 4500 Euro zum Gesamtergebnis bei. Die Klasse 6d erzielte mit 930€ Euro das beste Klassenergebnis, wobei Vanessa aus dieser Klasse mit 51 Einzelleistungen allein ca. 300€ Euro dazu beitrug. Das beste Einzelergebnis erzielte Tessa aus der Klasse 5f mit 400€Euro. Der 12. Jahrgang, der wegen der Abiturvorbereitungen nicht an der Aktion teilnehmen konnte, spendete aus Solidarität mit den jüngeren Jahrgängen die Kollekte des Abiturgottesdienstes und sammelte noch während des Abiturballs Spenden für das Projekt.

Die Spenden werden für Schulmaterialien, Lehrbücher und für Lehrerfortbildungen eingesetzt.

LT. vom 11.07.2015

 


 

"Unisono übergibt Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro an "Projekt Help"

    beim Konzert zum dreijährigen Bestehen im Kulturforum "St. Michael"

                      

Unisono“ ist ein Zusammenschluss von 25 Jugendlichen aus Niedersachsen, die mit Musik Geld für den guten Zweck sammeln."

Seit drei Jahren steht die Band auf verschiedensten Bühnen. Sie haben auf Festivals gespielt, in Theatern, aber auch bei Firmen-Galas oder privaten Veranstaltungen. Es handelt sich bei „Unisono“ jedoch nicht einfach nur um eine Band, sondern vielmehr um eine Spendenorganisation, die alleine aus dem Engagement von Kindern und Jugendlichen ins Leben gerufen wurde.

Weit mehr als 17.000 € an Spenden konnten sie mit ihrem Engagement bereits sozialen Projekten in Afrika zugute kommen lassen. 

Was Unisono  von anderen Organisationen unterscheidet? Die Jugendlichen machen alles selbst.

2012 haben sie angefangen, die Band war ein „Projekt“ - 2013 folgte dann die Eintragung als gemeinnütziger Verein und mittlerweile können sie sich  stolz als komplett eigenständige Spendenorganisation (geleitet von Jugendlichen!) bezeichnen.


Auf eigene Kosten haben sich Bandmitglieder 2013 sogar nach Kapstadt aufgemacht, um die Projekte anzuschauen, die sie unterstützen und um die Menschen kennenzulernen, denen sie helfen. Anfangs war „Unisono“ ein Projekt, das in Lingen an der Ems begonnen hat. Mittlerweile wurde es mehrfach ausgezeichnet:
 

  • die Lingener Wühlmaus 2013

  • der Emsländische Jugendförderpreis 2013

  • und auch auf bundesweiter Ebene durften sie 2014 den Jugend-Hilft-Preis in Berlin entgegennehmen und wurden ins Schloss Bellevue zu Daniela Schadt, der Gattin des Bundespräsidenten, eingeladen.

  • Aktuell ist die Band  für die „Goldene Göre“ 2015 nominiert – und somit eine von sechs Gruppen, die aus über 200 Bewerbungen auch hier auf eine Auszeichnung hoffen dürfen.


Mittlerweile sind auch einige Prominente auf Unisono aufmerksam geworden und wollen sie in ihrem  Vorhaben unterstützen. Darunter waren und sind sowohl Schauspieler wie die „Fack Ju Göhte“ Darstellerin Jana Pallaske, Comedians wie Martin Schneider oder Musiker wie die Wise Guys.

Und sie haben eine weitere Aktion gestartet: die Social Media Aktion „My Song for ChiChi“.

Hiermit wollen sie den Bau eines Waisenhauses in Kapstadt finanzieren.

Am 24. April 2015 bewies die Lingener Gruppe mal wieder wie professionell sie wirklich sind.

Vor einer wahrlich gut besuchten Kulisse, einer tollen Bühnenshow und einem perfekten Catering
wurde all das zum Besten gegeben, was in monatelanger Probezeit perfekt einstudiert wurde.
Schnell sprang der Funke auf das gemischte Publikum über und die Füße fingen direkt mit an zu wippen.
 
Der Oberbürgermeister brachte es mehrmals auf den Punkt. "Ein toller Zusammenhalt, jeder einzelne
ein toller Entertainer und gesamt eine Supergruppe".

So war es letztendlich eine bunt gemischte Veranstaltung, die sicherlich wieder einen Teil dazu beigetragen
hat, das Waisenhaus in Kapstadt zu verwirklichen.  Weiter so und herzlichen Dank an    -Unisono-
 

                   

                                 

              

               


 

Neues aus den Projekten (21.11.2014)


Masincedane -
Ausbildungszentrum
 
Immanuel's Haven - Leben in großer Familie Amelia - Hilfe für obdachlose Kinder

 


 

Auftritt "UNISONO" am 13.06.2014 auf dem Marktplatz in Lingen.

   

   

   

 

 


 

      

Barbara Siehoff-Greis stellte am 09.03.2014 das "Project:help" auf der Wilhelmshöhe in Lingen vor. Anlass war
das Frauenfrühstück am internationalen Frauentag.


Sehr geehrte Vereinsmitglieder,  

sicher ist Ihnen bekannt, dass ab dem 01.02.2014 das neue europäische Zahlungsverkehrssystem SEPA eingeführt wird.

Damit wir dieses System anwenden können, müssen wir Sie über einige Neuerungen/Änderungen informieren.

-     Für die Abbuchung des Jahresbeitrages haben Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilt, die auch weiterhin ihre Gültigkeit behält. Sie wird lediglich um die Bedingungen des SEPA –Systems ergänzt, die von unserer Bank, Sparkasse Emsland/ Lingen, vorgenommen werden. Die bisherige Einzugsermächtigung heißt ab 01.02.2014   SEPA-Lastschriftmandat.

-     Die Abbuchung der bisherigen Beiträge erfolgt zukünftig nicht mehr mittels der Kontonummer/ Bankleitzahl, sondern über die IBAN und BIC. Neben diesen Daten ist zukünftig eine eindeutige Mandatsreferenz zwischen Ihnen als Mitglied und dem Verein festzulegen.

Sofern Sie mit den vorgenannten Angaben einverstanden sind, brauchen Sie nichts weiter zu unter-nehmen. Ende Januar 2014 erfolgt der Einzug des Jahresbeitrages 2014 noch nach dem alten System.

 


Ein kurzer Bericht über zwei Monate Immanuel's Haven

(von Kathrin Ebbing, Miriam Junker, Svenja Wacker und Laura Brinker)

Alles begann mit der Idee unser Grundlagenpraktikum für unseren Studiengang „Kunst im Sozialen, Kunsttherapie und Kunstpädagogik“ als Projekt im Ausland zu gestalten.

Ein paar glückliche Zufälle, eine lange „Projektkonzept – Schreibe – Aktion“ später und durch die nette Hilfe von „project:help“ hatten wir dann relativ schnell die Zusage von Immanuel's Haven unser Projekt dort durchführen
zu können und dazu auch noch eine Unterkunft auf dem dortigen Gelände sicher.

Es folgten diverse Spendenanträge und Verkaufsaktionen von selbst gemachten Dingen, um unser Vorhaben nun auch finanziell meistern zu können. Ungefähr ein Jahr später standen wir dann mit gepackten Koffern am Hamburger Flughafen, um die nächsten zwei Monate in den Firlands in Südafrika zu verbringen.

Erste Eindrücke: eine wunderschöne Natur, umgeben von Bergen und Meer; viele aufgeregte, liebe Kinder; ein riesiges Gelände, auf dem es immer etwas zu entdecken gibt; und auf dem Weg vom Flughafen in die Firlands natürlich die erschreckende Armut. Unser Projekt ist letztendlich ganz anders als geplant, aber dafür super geworden. Wir hatten die Möglichkeit zwei Mal wöchentlich in der ansässigen Horizon School Kunstunterricht zu geben, ebenso waren wir in zwei anderen nahe gelegen Schulen zwei Mal wöchentlich zum selben Zweck. Jeden Nachmittag konnten wir dann im staff room der Horizon School ein offenes Atelier für die Kinder von Immanuel's Haven anbieten. In diesem Kontext haben die Kinder zum Beispiel Teile der großen, das Gelände umgebenden Betonmauer bemalt oder gemeinschaftlich mit uns eine Gartenparty geplant.

George und Bubbles haben uns bezüglich des Projektes sehr viele Freiheiten gelassen und waren immer sehr offen für Ideen und Vorschläge. Wahrscheinlich gerade deshalb wurde uns schnell bewusst, dass somit auch viel Eigeninitiative und viel Nachfragen gefordert war.

Etwas schade war die Tatsache, dass wir vergessen hatten einen internationalen Führerschein in Deutschland zu beantragen, denn damit hätten wir uns – wie einige Freiwillige vor uns – ein Auto mieten und uns damit natürlich viel freier auch außerhalb des Farmgeländes bewegen können.

Insgesamt hat diese Zeit nach unserer Einschätzung einerseits den Kindern sehr viel Spaß gemacht, andererseits konnten auch wir sehr viel über die praktische Umsetzung unserer Studieninhalte lernen.

Unser Fazit: Die Zeit in Südafrika hätte ruhig ein wenig länger sein dürfen.

 

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Bericht von Sandra Ghio aus Südafrika

Im April 2013 habe ich beschlossen nach Südafrika zu gehen um dort als freiwillige Helferin zu arbeiten. Durch einen Zufall bin ich auf Project Help gestoßen und habe mich dort beworben. Es hat nicht lange gedauert, da stand ich bei Amelia im Township Mfuleni. Nachdem ich mich in Südafrika eingelebt, Land und Leute besser kennen gelernt habe, kam der Alltag immer mehr zum Vorschein. Die Armutsverhältnisse und sozialen Kontraste können einen sehr prägen. Südafrika hat leider kein Sozialsystem wie in Deutschland, was auch überall zu sehen ist. An Hunger leiden die Menschen eher selten, es sind jedoch die Verhältnisse welche wir nicht gewohnt sind. 

Die ersten Tage in solch einem Milieu zu arbeiten war sehr ungewohnt und die Kinder haben sich immer so sehr gefreut mich zu sehen und jeder wollte kuscheln, spielen, mich berühren. Ein großes Problem für mich war die Sprachbarriere, da die Muttersprache Xhosa ist. Die meisten Kinder lernen erst in der Schule Englisch und so hatte ich oft Probleme mit ihnen zu kommunizieren. Nachdem ich mir aber einige Wörter in ihrer Sprache beigebracht habe, klappte alles schon besser. Mit den Kindern habe ich sehr viel gebastelt und mit Handfarben haben wir die Wände bemalt, Garderoben für ihre Jacken gebastelt und noch viele kleine, schöne Dinge. Die Kinder hatten eine Menge Spaß und waren sehr aufmerksam und neugierig, sie können aber auch richtige Bengel sein ;-) 

Was mir sehr aufgefallen ist, dass gerade der Begriff Gemeinsamkeit in den Townships groß geschrieben wird. Da die Menschen Teil eines Ganzen sind, ist es unabdingbar, dass man sich um seine Mitmenschen sorgt. Und genau das erlebte ich in dem Heim/Kindertagesstätte "Ekukhanyeni". Eine Riesen-Familie, alle Helfen sich gegenseitig.  Ich habe einige Spendengelder in Deutschland gesammelt, dadurch konnten wir einen Gemüsegarten anlegen. Die Kids hatten sehr viel Spaß! Vor allem beim säen der Samen und wir hoffen natürlich dass der Garten jetzt gedeiht.

 


 

07.05.2013 12:48 Uhr
Seit 1999 engagiert sich das project:help aus Lingen in Südafrika und unterstützt dort in den Townships die Hilfe zur Selbsthilfe. Ems-vechte-welle-Moderator Mario Köhne hat darüber mit Initiatorin Barbara Greis gesprochen.

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